Logo Grabbe-Krabbe webDie Kita Grabbe-Kogge befindet sich im Pankower Ortsteil Niederschönhausen. Hier können wir 97 Kinder im Alter von 0 bis 6 Jahren betreuen. 37 Plätze sind für Kinder unter 3 Jahren, es werden auch Kinder mit Handicaps aufgenommen.

Das pädagogische Konzept folgt dem Situationsansatz. Weitere Schwerpunkte sind Bewegung, Angebote für Familien und sozialräumliche Kooperation.

 Bundesministerium-für-Fam

 

 

Unsere Kita ist für das Jahr 2017 voll ausgelastet.

Alle Familien die sich bisher angemeldet haben, verbleiben auf unserer Liste, wir werden jedoch keine weiteren Registrierungen aufnehmen.

 

Freie Plätze
Es stehen keine freien Plätze für das Kita-Jahr 2017/2018 zur Verfügung. Sollten auf Grund von natürlicher Fluktuation Plätze frei werden, würden wir dies auf dieser Seite vermerken.

Das Anmeldeformular für das Kita-Jahr 2018/2019 wird im September 2017 online gestellt.

 

Schnupperstunden

Wir laden Sie herzlich zu unseren Schnupperstunden (ca. 45min) ein. Dazu melden Sie sich bitte per Mail bei unserer Leitung Katrin Göritz unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! an. Sie bekommen keine Bestätigung. Bei Terminausfall benachrichtigen wir Sie selbstverständlich.

  • Do, 19. Oktober ab 10 Uhr
  • Do, 9. November ab 10 Uhr
  • Do, 14. Dezember ab 10 Uhr

 

pdfFaltblatt Kita "Grabbe-Kogge"

 

01_Kita_GK_Panorama02_Kita_GK_Hausansicht03_Kita_GK_Garderobe04_Kita_GK_Waschraum05_Kita_GK_Babybett06_Kita_GK_Spielzeug07_Kita_GK_Sandburg_MG_7256_kl_MG_7298_kl

Öffnungszeiten

Montag bis Freitag
7.00–19.00 Uhr Kinderturnen(bis 10 Uhr sollte ihr Kind in der Einrichtung sein)

Wir wünschen den Kindern und Eltern einen entschleunigten Tagesbeginn und eine entspannte Abholsituation. Deshalb sind unsere Öffnungszeiten bewusst familienfreundlich gestaltet – wir gehen damit auf die zunehmend flexiblen Arbeitszeiten einiger Eltern ein. Uns ist wichtig, dass den Kindern und Eltern die „Verabschiedung“ leichter fällt, damit sie den Tag ohne schlechtes Gewissen oder gar Ängste beginnen können.

Da unsere Einrichtung kein großes Außengelände hat, werden die Gruppen an zwei Tagen in der Woche feste „Waldtage“ bzw. „Parktage“ oder Spaziergänge haben. Wir bitten die Eltern darum, ihre Kinder an diesen Tagen pünktlich in die Einrichtung zu bringen.

Schließzeiten

Wir orientieren uns an der berlinweiten Leistungsvereinbarung gemäß § 23 KitaFöG Rahmenvereinbarung - RV Tag.
Die Kita Grabbe-Kogge ist 25 Tage im Jahr geschlossen, diese sind über das ganze Jahr verteilt. Die Hauptschließzeiten sind in den Sommerferien, sowie über Weihnachten und Silvester. Die Schließzeiten werden genutzt für Urlaubsansprüche der Erzieher_innen und für Studientage. In den Sommerschließzeiten wird die Betreuung von Kindern, deren Familien auf die Tagesbetreuung angewiesen sind, voraussichtlich die Kita Jacoby-Schwalbe sicherstellen. Außerdem bauen wir Kooperationen mit Kitas im näheren Umfeld auf, um die Ferienschließzeiten sicher abzudecken.

Gruppen

dreiKinder Kita37 Plätze für Kinder unter 3 Jahren in 4 Gruppen:

  • 1 Gruppe: 7 Kinder (Alter: 0–1 Jahr)
  • 1 Gruppe: 10 -12 Kinder (Alter: 1–2 Jahre)
  • 2 Gruppen: 18 -20 Kinder (2–3 Jahre)


60 Plätze für Kinder über 3 Jahre in 4 Gruppen:

  • 2 Gruppen: 30 Kinder (Alter: 3–4,5 Jahre)
  • 2 Gruppen: 30 Kinder (Alter: über 4,5 Jahre)


Davon sind ca. 7 Plätze für Kinder mit Handicaps oder mit besonderem Förderbedarf.

Grundlagen unserer pädagogischen Arbeit

Erzähle es mir – und ich werde es vergessen
Zeige es mir – und ich werde mich erinnern
Laß es mich tun – und ich werde es behalten
(Konfuzius, chin. Philosoph)


Unser Bild vom Kind und Familie:

Bild Kind Familie


Leitbild:

  • Die Betreuungsfachkräfte gestalten den Alltag und die fachliche Entwicklung der Kita aktiv mit und werden dabei von der Leitung und dem Träger durch fachliche Beratung und Ressourcenbereitstellung unterstützt
  • Die pädagogische Arbeit wird kontinuierlich weiterentwickelt, dabei werden fachliche und sozialräumliche Anforderungen und Erkenntnisse aufgegriffen
  • Die Leitung und die Betreuungsfachkräfte sind kompetent bezüglich der Wahrnehmung von Kinderschutzpflichten
  • Die Kita kooperiert mit Partnern im Fachgebiet und in der Region

 

Im SGB VIII, auch bekannt als Kinder- und Jugendhilfegesetz, ist festgeschrieben, dass jedes Kind einen Rechtsanspruch auf die Förderung seiner individuellen und sozialen Entwicklung sowie auf Erziehung zu einer eigenständigen und gemeinschaftlichen Persönlichkeit hat. Alle Kinder haben ein Recht auf Bildung. Wir möchten Kindern mit Handicaps und nicht beeinträchtigten Kindern durch den frühen Kontakt einen unbefangenen und respektvollen Umgang miteinander ermöglichen. Wir, die Mitarbeiter_innen der Kindertagesstätte Grabbe-Kogge möchten damit Benachteiligung vermeiden bzw. abbauen und nutzen die Chance auf gemeinsame Entwicklungsprozesse durch gemeinsames Erleben und gemeinsames Lernen. Dabei steht immer das Kindeswohl im Mittelpunkt unserer Bemühungen.
Um „Inklusion“ weitergehend gerecht zu werden, haben wir uns entschlossen, „unsere“ Senioren-Kooperationseinrichtungen mit einzubeziehen. Bei gemeinsamen Aktionen (Singen, Backen, Feste feiern) können die Kinder auch in diesem Umfeld gegenseitige Achtung und Respekt erlernen und erleben. Unsere integrative und altersübergreifende Arbeit wird von Facherzieher_innen, Erzieher_innen und Sozialpädagogen_innen begleitet.


Konzeptionelle Grundsätze:

Das Konzept unserer Kindertagesstätte Grabbe-Kogge basiert auf der Grundlage des Berliner Bildungsprogramms und des Situationsansatzes. Beide beinhalten den Blick auf die Ressourcen der Kinder und der Fachkräfte.
Der Situationsansatz hat das Ziel, Kinder unterschiedlicher sozialer und kultureller Herkunft darin zu unterstützen, ihre Lebenswelt zu verstehen und sie selbstbestimmt, kompetent und verantwortungsvoll zu gestalten. Kinder verschiedener sozialer und kultureller Herkunft haben vielfältigste Entwicklungsvoraussetzungen. Sie alle müssen sich Erfahrungen und Kompetenzen aneignen, mit denen sie – in einer sich ständig wandelnden internationalisierten Welt – autonom, solidarisch und kompetent handeln können. Jedes Kind hat ein Recht auf Unterstützung und Förderung dieser Erfahrungen und Kompetenzen. Wesentlich ist es, Kinder mit ihren individuellen Entwicklungsbedürfnissen in ihrer Situation zu verstehen sowie das Streben und die Fähigkeiten der Kinder zu fördern, mit sich selbst, mit anderen und mit einer Sache gut zurechtzukommen. In der Arbeit mit unseren Kindern unterstützen wir deren Wissensdurst und ihren Einfallsreichtum.
Unsere Kinder „wachsen“ in Stammgruppen auf, dennoch arbeiten wir im Alltag gruppenübergreifend (halboffene Arbeit), um den Kindern ein altersübergreifendes Lernen zu ermöglichen. Das gelingt uns aufgrund unserer multifunktionalen Gruppenräume und der internen Gruppenstrukturen auf den Etagen. Die Kinder fühlen sich gleichzeitig ihrer Stammgruppe zugehörig, sichere Alltagsstrukturen und notwendige Ruhepole sind geschaffen. Die „Nestgruppe“ (0–1 Jährige) bleibt in einem geschützten Rahmen unter sich, um altersgemäß auf die Kinder eingehen zu können.  
 
Spielplatz KinderEin Schwerpunkt der Kita Grabbe-Kogge ist die Integrationspädagogik für Kinder mit und ohne Handicaps. Uns ist es ein Anliegen, dass die Kinder das Anderssein kennenlernen, es als Bereicherung erfahren und einen natürlichen Umgang damit finden. Die Erziehung der Kinder zu Toleranz, Akzeptanz und gegenseitiger Achtung ist ein wesentlicher Bestandteil unseres pädagogischen Verständnisses. Wir möchten mit unserer Arbeit die Inklusion fördern, können uns jedoch nicht im klassischen Sinne als Inklusionseinrichtung zu bezeichnen.
Weiterhin ist uns eine generationsübergreifende Arbeit durch Projekte mit Kooperationseinrichtungen der Altenhilfe eine Herzensangelegenheit. Unsere Kita kooperiert in der Nachbarschaft mit einer Residenz für Senioren, um generationsübergreifende Projekte gemeinsam zu gestalten. Damit haben Alt und Jung Gelegenheit, sich zu begegnen, zu respektieren und einander zu bereichern. Es finden immer wieder gemeinsame Aktionen statt – vom Singen, Backen, von Lesepatenschaften und Gartenarbeit bis hin zum Laternenfest oder einem gemeinsamen Frühstück. Die Senioren werden in den Kita-Alltag sowie bei Festlichkeiten der Kindertagesstätte einbezogen und zu kleinen Theatervorführungen werden die Senioren selbstverständlich auch eingeladen.


Bindungsorientierte Eingewöhnung:

Der Übergang in die Kindertagesbetreuung ist eine bedeutende Phase in der kindlichen Entwicklung, denn die Bindung zu den Eltern ist ein starkes emotionales Band. Die Eingewöhnung gelingt in der Regel behutsamer, wenn Kinder während der Eingewöhnungszeit von einer Bezugsperson begleitet werden. Abgesehen von der wachsenden Beziehung zwischen Kind und Erzieher_in spielt die Einstellung der Eltern zur Kita eine bedeutende Rolle bei der Eingewöhnung. Die Eltern brauchen ein gutes Gefühl und Vertrauen zu den Erzieher_innen und der Kindertagesstätte.
Unsere Eingewöhnung basiert auf dem „Berliner Eingewöhnungsmodell“. Vor Beginn der Kitabetreuung findet ein Gespräch zwischen Eltern und der Fachkraft statt. Dieses Gespräch dient dem Kennenlernen und der Planung der Eingewöhnungszeit. Wir staffeln diese Zeit  in Phasen: In der sogenannten Grundphase besucht eine Bezugsperson die Kita zusammen mit dem Kind für circa ein bis zwei Stunden pro Tag, an mehreren Tagen hintereinander. Nach ca. 4 - 5 Tagen verlässt die Bezugsperson den Gruppenraum oder gar schon die Kita das erste Mal für eine sehr kurze Zeit. Je nachdem wie das Kind mit dieser Situation umgeht, wird anschließend eine kürzere oder längere Eingewöhnungsphase besprochen. Es folgen eine Stabilisierungs- und eine Schlussphase. Wir möchten darauf hinweisen, dass Kinder in der Eingewöhnungszeit häufig krank werden, da sie vermehrt mit Keimen in Berührung kommen. In diesem Fall könnte sich die Eingewöhnungsphase dementsprechend verlängern.


Elternarbeit:

Regelmäßiger Kontakt zu den Eltern unserer zu betreuenden Kinder ist uns äußerst wichtig. Dabei sind wir offen für Ihre Anregungen.
In der Kita Grabbe-Kogge finden regelmäßig statt:

  • Tür- und Angelgespräche – während der Bring- und Abholsituation
  • Entwicklungsgespräche zu Ihrem Kind
  • Zusammenarbeit mit Beratungs- und Frühförderstellen
  • ein monatliches Elterncafé
  • alle 6–8 Wochen eine Elternvertretersitzung
  • ergänzende Angebote für Eltern (Beratung, Elternbildung, ggf. Vermittlung)
  • Aktionstage mit den Familien, z.B. Gartengestaltung
  • gemeinsame Feste feiern

 

Gesunde Ernährung:

Baby EssenWir möchten den Kindern in der Grabbe-Kogge ausgewogene und vollwertige Mahlzeiten anbieten. Dafür nutzen wir die externe Versorgung durch einen Caterer, der auf Kita-Verköstigung eingestellt ist. Die Versorgung entspricht selbstverständlich den Standard-Richtlinien und enthält zudem anteilig Bio-Kost.
Wir können kulturelle Unterschiede berücksichtigen, bei Bedarf diätetische Gerichte anbieten und auf individuelle Besonderheiten, wie z.B. Allergien, variabel eingehen.
Im Rahmen der Ernährungsbildung werden wir die Kinder an gesundheitsförderndes Verhalten heranführen, sie lernen den selbstbestimmten und eigenverantwortlichen Umgang mit Essen und Trinken, wie auch die Einübung von Strukturen.

Des Weiteren werden wir die Richtlinien und Qualitätsstandards bezüglich der Ernährungsbildung stetig überprüfen und nötige Veränderungen in der Einrichtung umsetzen. In der Anfangsphase, in der wir das Konzept zum Leben erwecken, wird uns eine Ernährungsberater_in regelmäßig konsultieren und die Entwicklung begleiten. Wir wissen, dass es ein Prozess ist, zu einer harmonischen Essenskultur zu kommen und sehen der Entwicklung optimistisch entgegen.

Schlafen :

In unserer Einrichtung achten wir auf die individuellen Schlafbedürfnisse der Kinder.

Die Kinder im Alter von 0–2 Jahren können zu ganz individuellen Zeiten schlafen – wenn ein Kind müde ist, kann es sich jederzeit schlafen legen.

Für Kinder von 2–3 Jahren gibt es Ruhezeiten nach dem Mittagessen – sie können in diesem Zeitraum schlafen oder sich nur ausruhen.

Die Kinder ab 3 Jahren können sich selbstverständlich auch schlafen legen oder sich in einem separaten Gruppenraum beschäftigen. Hierbei achten wir darauf, dass die Kinder die spielen auch etwas zur Ruhe kommen.


Raumgestaltung:

„Unsere“ Kinder verbringen einige Stunden am Tag in der Einrichtung und das ca. fünf Jahre lang. Sie brauchen, wie auch die Fachkräfte, eine herzliche und warme Umgebung. Da unsere Einrichtung sich im ersten Lebensjahr befindet, sind die Räume noch nicht mit Leben gefüllt. Wir freuen uns, wenn Eltern, Kinder und Fachkräfte unsere Räumlichkeiten mit kreativen Ideen zum Leben erwecken. In unserem Neubau mit seinen architektonischen Besonderheiten entstehen sicherlich kreative Gestaltungideen – für die Wandgestaltung sowie für die Gestaltung unserer Außenspielfläche.

Wir möchten darauf hinweisen, dass wir für unsere pädagogische Konzeptarbeit wie auch für die Internetdarstellung Fachliteratur genutzt haben.

  • Preissing, Christa et al. (2004): Berliner Bildungsprogramm. Berlin: Verlag Netz
  • Preissing, Christa et al. (2009): Qualität im Situationsansatz. Düsseldorf: Cornelsen Verlag
  • Lill, Gerlinde (2012): Was Sie schon immer über Offene Arbeit wissen wollten…. Weimar: Verlag Netz
  • Laewen, Hans-Joachim et al. (2011): Die ersten Tage - ein Modell zur Eingewöhnung in Krippen und Tagespflege. Berlin: Cornelsen Scriptor
  • INFANS - Institut für angewandte Sozialisationsforschung (1990): Das Berliner Eingewöhnungsmodell. 

 

 

Die Kita Grabbe-Kogge nimmt seit 2016 teil.LggK Logo Berlin kl

 

 

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