Screenshots StopMotion GrabbeDigitale Geräte, wie Smartphones, Tablets und vieles mehr sind aus unserem gesellschaftlichen Alltag nicht mehr wegzudenken. Auch unsere Kinder kommen schon sehr früh mit Medien und digitalen Geräten in Berührung und nutzen diese ganz selbstverständlich und intuitiv.
Doch was bedeutet das für ihre Entwicklung?


Die fortschreitende Digitalisierung stellt Eltern und andere Erziehende, also auch die Institution Kita vor viele Fragen.
Wie lange soll ein Kind in welchem Alter Umgang mit Smartphones & Co haben?
Wie kann es Fähigkeiten erlangen, um die Möglichkeiten der Digitalisierung erfolgreich für seine Entwicklung zu nutzen, ohne dabei andere Bereiche zu vernachlässigen?
Welchen Raum soll das Thema digitale Medien im Kitaalltag einnehmen?
Wie kann die Medienbildung als ein neuer Bereich in die Bildungsarbeit der Kita Grabbe-Kogge integriert werden?

Seit dem 31.03.2022 nimmt die Kita „Grabbe-Kogge" am Projekt „Digi-Lab" des Technikmuseums Berlin teil. Wir hatten das große Glück, für drei Monate eine der großen Digi-Lab-Kisten ausleihen zu können. Mit den digitalen Spielzeugen, den Tablets und vielem mehr, konnten wir das Thema „Digitalisierung und Medienbildung" gemeinsam mit den Kindern erforschen und viele wertvolle Erfahrungen im Umgang mit den Materialien sammeln.

Infos zum „Digi-Lab“ finden Sie unter folgendem Link: technikmuseum.berlin/angebote/kidsdigilabberlin/

Weiterhin hat sich der Träger casa bambini GmbH mit der Kita „Grabbe-Kogge" für die Teilnahme am Modellprojekt „Digitalpakt Kita" beworben, um bei der Erprobung der digitalisierten Beobachtung und Dokumentation in der Kita mitzuwirken.
Infos dazu unter folgendem Link: digitalpaktkita.de/diki-app


Hier ein Beispiel aus der Arbeit mit der großen DigiLab-Kiste: Mithilfe von IPad und StopMotionBox kreierte eine Gruppe aus 10 Kindern gemeinsam mit zwei Erziehern diesen kleinen Film. Die Kinder haben sich die Figuren selber ausgedacht, sie ausgeschnitten und gestaltet. Dazu haben sie eine Geschichte erfunden: "Melodys Reise". Jede Bewegung wurde einzeln fotografiert und hinterher über das StopMotionStudio-Programm zusammengestellt.